USA: Verschlechterung des Wachstums-/Inflationsmix, aber keine Stagflation. Eurozone: Frankreich und Italien wachsen stark, während Deutschland unter Industrie-Lieferengpässen leidet. Inflation: Energie als Hauptreiber in Europa, steigender Lohndruck vor allem in den USA und Grossbritannien.

Grafik des Monats

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Der Energiepreisschock trifft die Eurozone unterschiedlich hart, die Gesamtinflation reichte im Oktober von 1.4% in Malta bis 8.2% in Litauen; die Hälfte der Staaten verzeichnete Raten zwischen 3% und 5%. Die Kerninflation, die Energie und Nahrungsmittel ausschliesst, zog ebenfalls an, lag aber nur bei wenigen Staaten, die bisher Oktober-Daten publiziert haben, über der 2%-Marke. Deutschland ist mit 2.8% Kerninflation das prominenteste Beispiel, was Medienattacken auf die Währungshüter ausgelöst hat. Zinserhöhungen nützen aber kaum gegen höhere Energiepreise, und die Kerninflation wird in Deutschland ab Januar wieder tiefer ausfallen, wenn gewisse Basiseffekte auslaufen.

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