Die Bewertung spielt an den Aktienmärkten eine wichtige Rolle. Anleger sollten sie jedoch nicht heranziehen, um den richtigen Ein- oder Ausstiegszeitpunkt zu ermitteln.

Aktienanleger erwerben einen Anteil der künftigen Firmengewinne. Um den angemessenen Kurs einer Aktie zu beurteilen, müssen sie die Gewinnentwicklung einschätzen. Dies ist nicht einfach, da die Folgen von Marktveränderungen oder Innovationen für den Geschäftsverlauf schwer absehbar sind.

 Die Märkte reagieren daher nur auf extreme Bewertungen. Doch selbst das kann unzuverlässig sein, wie die Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende zeigte. In ihrem Vorfeld vergassen viele Anleger zu überprüfen, ob der Preis einer Aktie tatsächlich eine realistische Entwicklung künftiger Gewinne widerspiegelt. Als Folge wurde das Potenzial vieler Internet-Startups massiv überschätzt. 

Ein derartiges Szenario könnte sich in den Augen von Swiss Life Asset Managers auch heute in Branchen wie der Elektromobilität oder der IT wiederholen. Sie hält die Bewertung zwar für ein nützliches Instrument, um Risiken und Chancen eines Aktieninvestments zu beurteilen. Für den zeitlich optimalen Markteinstieg oder -ausstieg sollten Anleger sie allerdings nicht heranziehen.

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