Swiss Life Asset Managers sieht bei den Industrieländern einen Zusammenhang von Währungsperformance und Impffortschritt. Während Dollar und GBP aufwerten, verlieren JPY, CHF und EUR an Boden.

Die Entwicklung der Industrieländerwährungen scheint sich am Impffortschritt der jeweiligen Länder zu orientieren. Dies ist zumindest in Grossbritannien der Fall, wo die rasche Impfaktion die Anlegerstimmung stark aufhellte. Swiss Life Asset Managers geht davon aus, dass Grossbritannien im 2. Quartal schneller wachsen wird als jedes andere Industrieland. Viele positive Nachrichten seien aber bereits im GBP eingepreist.

Derweil konnte der USD die Erwartungen von Swiss Life Asset Managers im 1. Quartal erfüllen. Neben stärkerem Wirtschaftswachstum und zunehmendem Zinsvorteil verbesserte auch hier der Impffortschritt die Konjunkturprognosen. Als Haupttreiber gilt allerdings das Fiskalpaket von US-Präsident Biden. Swiss Life Asset Managers erwartet, dass der USD seinen Zinsvorteil behält und noch an Stärke gewinnt.

Die Fluchtwährungen JPY und CHF verloren im März weiter an Boden. Anders als sonst konnte der EUR davon nicht profitieren. Ursachen sind laut Swiss Life Asset Managers die zunehmend schlechteren Wachstumsprognosen sowie die desaströse Impfkampagne der Eurozone.

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